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Hygiene-Woche im Oktober 2018

Hygiene-Woche im Wohnzentrum Frankental

Unter dem Motto "Eine Hand wäscht die andere" führten wir in der letzten Oktober Woche eine Hygiene-Woche durch. Wir verfügen über ein ausführliches Hygiene-Konzept für alle Bereiche und wollten, auch im Hinblick auf die baldige Grippesaison , das Thema auffrischen und wieder einmal ausführlicher angehen.

Hygiene wird definiert als "Lehre von der Verhütung von Krankheiten und der Erhaltung und Festigung der Gesundheit".

Besonders wichtig ist die Einhaltung der Hygiene-Massnahmen in Institutionen, in denen sich viele Menschen aufhalten. Der Gefahr der Übertragung von Krankheitserregern durch Personen, Instrumente, Geräte und Lebensmittel ist erhöht. Besonders gefährdet sind Personen mit geschwächtem Immunsystem, bespielsweise bedingt durch einen reduzierten Allgemeinzustand oder chronische Krankheiten, was auch auf unsere Bewohnerinnen und Bewohner zutrifft.

Das gemeinschaftliche Wohnen und Betreuen stellt grundsätzlich erhöhte Anforderungen an das Hygieneverhalten aller Mitarbeitenden. Eine hohe Personendichte, wie man sie im Frankental antrifft, begünstigt die Verbreitung der Grippeviren.

Neben der alljährlich angebotenen und empfohlenen saisonalen Grippeimpfung für die Bewohnerinnen und Bewohner und die Mitarbeitenden, kommt vor allem auch der Händehygiene eine zentrale Rolle  zu.

Die Händehygiene umfasst das Waschen, Desinfizieren, Pflegen und Schützen der Hände. Hände waschen bewirkt eine Verringerung, aber keine Abtötung der Keime. Die Händedesinfektion ist effizienter, schonender und schneller als das Händewaschen.

Um möglichst anschaulich für das Thema sensibilisieren zu können, hat Frau Habegger, Team-Mitglied des Pflegedienstes, verschiedene Aktivitäten für die Bewohnerinnen und Bewohner und die Mitarbeitenden vorbereitet. Täglich ab 14 Uhr konnten alle ihre Hände scannen lassen. Man sah eindrücklich, dass gewaschene Hände noch recht viel Schmutz, d.h. rote Stellen aufwiesen, wo hingegen korrekt desinfizierte Hände schön grün leuchteten unter dem UV-Licht (siehe Fotos).

Besonders spannend war das Züchten von Bakterien, weil es die kleinen "Käfer" sichtbar macht. Dazu wurden in Petrischalen auf den Nähragar-Boden (rote Algen) Proben von Tischoberflächen, Türfallen und WC-Deckeln aufgetragen. Die Schalen wurden dann geschlossen und kopfüber an einem warmen, dunklen Ort während 4-6 Tagen aufbewahrt. So konnten wir gegen Ende Woche sehen, wie viele Bakterien gewachsen waren und wie so etwas aussieht.

Das Thema wurde sowohl informativ als auch humorvoll aufbereitet. Es kursierten Wäscheklammern mi Aufträgen, die erledigt werden mussten und dann weitergegeben werden konnten. Jede Gruppe erhielt drei Viren (Bommeln) und überlegte dann zusammen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern, was besonders gründlich und exakt nach unseren Hygiene-Standards gereinigt werden sollte. Die Gruppen machten eifrig mit und desinfizierten und putzten was das Zeug hielt. Im Freitags-Kaffee wurde die Wohngruppe im 1. Stock 414 prämiert, für die effektivsten und sinnvollsten Ideen im Zusammenhang mit der Umsetzung des Hygienekonzeptes.

Hygiene ist ein Thema das uns weiterhin beschäftigen wird. Wir sind gut unterwegs, wollen uns aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern achtsam bleiben und stetig Verbesserungen vornehmen, wo sie angezeigt sind.

Ein herzliches Dankeschön geht an Sabine Habegger für die Planung, Organisation und Umsetzung dieser Themenwoche.

Gabi Grond